Kengo Kumas Märchenbau

Der japanische Stararchitekt plant einen spektakulären Museumskomplex rund um die fantastische Welt des Hans Christian Andersen. Ab Sommer können Sie im dänischen Odense dann die Welten des Dichters und Autors nachempfinden...

Das Museum, das die Geschichte von Hans Christian Andersens Leben und Werk auf ganze neue Art und Weise präsentieren will, soll ein einzigartiges Erlebnis bieten, das Landschaft, Architektur und modernes Ausstellungsdesign miteinander verbindet. Die Vision des Museums sei es, die Erfahrung von Andersens literarischem Universum räumlich erfahrbar zu machen und ein vollständiges künstlerisches Erlebnis zu inszenieren. Die Architektur, die Klänge, das Licht und eine Abfolge von Bildern sollen die Besucher immer wieder in Andersens Abenteuer und Märchen eintauchen lassen. Hans Christian Andersen ist bekannt für seine zahlreichen Märchen. U.a. für "Des Kaisers neue Kleider", "Däumelinchen", "Die kleine Meerjungfrau" oder "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern".

Entworfen wurde das H. C. Andersen Hus von Kengo Kuma und seinem Team. Bei der Gestaltung hat sich der Architekt von Andersens Märchen „Das Feuerzeug" inspirieren lassen, in dem ein Baum eine unterirdische Welt offenbart, die dem Auge des Betrachters auf magische Weise neue Perspektiven eröffnet.

Das Museumsgelände umfasst ein Areal von 5.600 qm2 und beinhaltet das Geburtshaus von Andersen sowie ein unterirdisches Museum, das von einem magischen Garten umgeben ist. Darüber soll im Museum eine breite Palette an modernster Technologie und Set-Design zum Einsatz kommen, die Andersens magisches Universum zum Leben erwecken sollen.

„Hans Christian Andersens künstlerisches Universum ist fantastisch, weil es die Vorstellung von der Welt, die man zu kennen glaubt, auf den Kopf stellt, ohne jedoch etwas anderes an ihre Stelle zu setzen", so der Kreativdirektor des Museums, Henrik Lübker. "Seine Märchen weisen nicht auf eine universelle Wahrheit hin, sondern ins Offene - auf die Besonderheit und Vielfältigkeit der Welt. Im neuen Museum bewahren wir diese Mehrdeutigkeit, indem wir Andersens eigene künstlerische Strategien als Ausgangspunkt für die Gestaltung des Gartens, des Hauses und der Ausstellung sowie für die vielen künstlerischen Beiträge nehmen, die ebenfalls Teil des Museums sein werden".

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