The Fontenay | Hamburg

In einzigartiger geschwungener Form steht dieses Hotel am Ufer der vornehmen Außenalster. Die romantische Entstehungsgeschichte und was es sonst noch so besonders macht, können Sie hier erfahren...

Das "The Fontenay" ist eine elegante Hommage an die Hansestadt und eine sehr romantische an eine Frau. Denn es ist erbaut von einem vermögenden Unternehmer, der in dem Hotel, welches vorher auf dem Grundstück stand, seine Frau kennen lernte. Als das alte Hotel zum Verkauf stand, erwarb er es und beauftragte den renommierten Hamburger Architekten Jan Störmer mit diesem einzigartigen Neubau, den er im Besitz behielt.  Entsprechend viel Herzenergie floss ein (was man an der interessanten Kubatur sofort erkennt), von der wir als Gäste nun profitieren können. Es vereinen sich hier auf besondere Weise - durch bodentiefe Fenster und einen großen begrünten Innenhof - urbane Natur mit luxuriösem, kosmopolitischen Lebensstil.

Die skulpturale Architektur beherbergt 130 großzügige Zimmer und Suiten. Das Herzstück bilden das imposante 27 Meter hohe Atrium und ein verglaster, runder, begrünter Innenhof. Tee und Kuchen nimmt man in der Atrium-Lounge ein, die trotz ihrer kathedralenartigen Raumhöhe gemütlich und auch bei sonntäglich an der Alster spazieren gehenden Kaschmirmantel tragenden locals sehr beliebt ist.

Im Garten-Restaurant Parkview genießt man eine facettenreiche Küche - unter anderem Rindstartar mit Kaviar und Pommes Frites, und vor allem den außergewöhnlich zuvorkommenden, aber angenehm unprätentiösen Service. Anschließend findet man sich mit Traumblick in der Fontenay rooftop Bar wieder. Darüber, in der siebten Etage, liegt das preisgekrönte Gourmet-Restaurant Lakeside für Abende, die besonderen Genuss verdienen.

Ebenso hoch droben erlebt man auf 1.000m² eine elegante Wellnesswelt mit einem 20 Meter langen Innen-/Außenpool, aus dem heraus man die Skyline gegenüber der Alster sehen kann. Wir schwammen bei trüb-kaltem Hamburger Januar-Wetter draußen im warmen Wasser und blickten auf die Lichter der Hamburger Skyline - es war herrlich!

Wer während seines Aufenthaltes Bodywork, Yoga oder hervorragende Massagen genießen möchte, der ist bestens bei den Profis des Kooperationspartners Lans Medicum aufgehoben. Ein innerstädtischer Ableger des bekannten Lanser Hofes mit einem Konzept, das neueste Medizin und Naturheilverfahren vereint und nachhaltig die Gesundheit stärkt. Hier lesen Sie mehr dazu.

Das Hotel ist auch für Tagungen und Events ideal geeignet.

(Stand: März 2022)

Short Facts

  • Architektur

    Jan Störmer/Störmer Murphy and partners

  • Innenarchitektur

    Christian Meinert vom Architekturbüro Aukett + Heese, Berlin

  • Ausstattung

    Riesige Pendelleuchte im Atrium: Jonathan Adler für Brand van Egmond
    Teppichboden (für die gerundeten Flure speziell gewebt): The House of Tai Ping
    Stehleuchte Zimmer: Baulmann
    Waschbecken: Sandstein
    Matratzen: Schramm
    Fußboden in den Zimmern und Suiten: Eichenholzparkett aus der Abtei Fontenay in Frankreich
    Stühle und Sofas in den Zimmern: u.a. von Knoll International, Minotti, Vitra
    Dekorationsobjekte Silber: Georg Jensen, Dänemark

  • Land | Region

    Deutschland (außer Bayern)

  • Standort

    Hamburg

  • Kategorien

    Stadthotel

  • Webseite

    www.thefontenay.com

  • Zimmeranzahl

    130 (113 Zimmer & 17 Suiten)

  • Memberships & Zertifikate

    Leading Hotels of The World, Fair Job Hotels

  • Energiestandard

    Nach EnEV Energieeinsparverordnung mit dem Primärenergiebedarf deutlich unter dem Anforderungsprofil

  • Energiekonzept

    Alle Lüftungsanlagen und Klimaanlagen werden mit Wärmerückgewinnung betrieben. Sie nutzen die Abwärme bzw. Kühle der Abluft, um frische Luft aufzuwärmen oder zu kühlen. Die investierte Energie, um Luft zu generieren, wird wieder genutzt und bedeutet somit Ersparnis. Bei der Kälteerzeugung nutzt das Hotel die Möglichkeit der freien Kühlung, das heißt, dass bei niedrigen Außentemperaturen mit der Außenluft klimatisiert wird. Im gesamten Haus LED-Lampen und neuester technischer Stand. Nutzung von Fernwärme.

Unbedingt machen

  • Aus der Bar, dem Spa oder dem Lake Side Restaurant den abendlichen Blick auf die Außenalster genießen; das Dusch-WC von Geberit im Bad des Hotelzimmers ausprobieren; nach einem Spaziergang einen der, unter Cloches ausgestellten, Kuchen in der Atrium Lounge vernaschen

Nicht geeignet für Menschen, die...

  • hier die habits eines klassisches Grand Hotel erwarten, denn trotz der 5-Sterne geht es hier hanseatisch-relaxt zu.

  • kein helles, nicht dimmbares Licht im Bad mögen.

  • es nicht mögen Licht und Lichtstimmungen, div. Vorhänge, Housekeeping etc. über ein Wandpanel zu steuern.

Unsere Bewertung

  • Architektur

    Die amorphe Grundform entwickelt sich aus drei ineinander verschliffenen Kreisen. Sie besitzt keine Rückseite, fügt sich fließend in die Alsterlandschaft ein, schafft eine Balance zwischen Urbanität und Natur sowie einen spannungsvollen Kontrast zu den benachbarten historischen Gebäuden. Die Fassade ist entweder konkav oder konvex geformt, keine Wand steht parallel zu einer anderen und nur die Gästezimmer werden von geraden Wänden geteilt. Das Gebäude ist so erdacht, dass alle Zimmer nach außen liegen; mit Großzügigkeit bei den Grundrissen und Deckenhöhen wurde nicht gespart. Die Materialien sind exquisit.

  • Interior

    Das The Fontenay kann als Sonderanfertigung bezeichnet werden. Die organische, kurvenreiche Architektur bedingt, dass auch die Möbel Einzelstücke sind und individuell angefertigt wurden. Hierzu Jan Störmer: „Die Form dieses Hotels ist so stark, dass jedes Möbelstück eigentlich Rücksicht auf die Architektur nehmen muss.“ Das Farbkonzept sieht Pudertönen in den Zimmern, im Spa und Restaurant vor; im Fine Dining Restaurant dominiert weiß. Ausgewählte Möbel der namhaftesten Hersteller, Textiltapeten, Naturstein, antike Dielen, Terrazzoböden in den öffentlichen Bereichen, Holzvertäfelungen, handgetuftete Teppiche nach Maß... Das Interior ist hanseatisch elegant.
    Die Zimmer sind großzügig geschnitten und alle mit Balkon; die Bäder kompakter, aber schick, der Kleiderschrank ist begehbar und bietet sogar Platz für die Koffer. Durch die bodentief verglaste Fassade sind die Zimmer selbst bei Hamburger Nieselwetter Licht durchflutet.

    Besonderheiten:
    Eine große Herausforderung stellten die runden Hotelzimmer-Korridore in punkto Teppich dar. Da Maschinen nur rechtwinklig produzieren, hätte dies einen fast 70%igen Verschnitt bedeutet. Die Firma The House of Tai Ping in Hong Kong stellte mit Handmaschinen Kleinserien basierend auf den Grundrissplänen her – nur so war die fließende Geometrie ohne Verschnitt umsetzbar.
    Auf den Zimmern findet sich eine halbrunde Wand aus Marmorino Putz: In 4-5 aufwändigen Arbeitsgängen wurde die Wand zuerst verputzt, dann gespachtelt, danach geschliffen und schließlich gewachst und poliert – italienisches Handwerk mit Hingabe.
    Die Integration der Fernseher auf den trapezförmig geschnittenen Zimmern stand im Konflikt mit der Raumgeometrie. Eine individuelle Konstruktion mit Aufhängung an einer beweglichen, rotierbaren Stange sorgt dafür, dass von zentralen Punkten im Zimmer und vom Balkon aus ferngesehen werden kann.
    Das gläserne Atrium mit 27 Metern Deckenhöhe ist mit 198 satinierten und farblich leicht variierenden geschuppten Scheiben ausgestattet, die mit LED-Bändern versehen sind.
    Es gibt keinen Rezeptionstresen, der Mitarbeiter und Gast trennt. Hier setzt man sich gemeinsam für einen persönlichen Check-in „an einen Tisch“.

  • Atmosphäre

    Im Hotel geht es nicht etwa vornehm unterkühlt, sondern vornehm entspannt zu.

  • Viel Raum

    Neben der ausgefeilten Gestaltung ist dies wohl das charakteristischte Merkmal dieses Stadthotels. Man spürt, dass hier bei der Planung nicht der Return on Invest im Vordergrund stand. Alle Zimmer sind mindestens 43 qm groß und die geschwungenen, tageslicht erhellten Flure außergewöhnlich breit. Die Lifte und deren Vorräume sind ebenfalls auffallend großzügig.

  • Soulfood

    Zwei Restaurants, eins im Erdgeschoss mit großer PRakterrasse, das ander im 7. OG mit Blick auf die Alster mit einer Stern gekürten Küche, die als "weltoffen mit französischen Wurzeln" beschrieben wird; Wir waren sehr angetan, auch von der Beratung des Service. Uns wurde das Tatar mit Kaviar und Pommes Frites empfohlen. Köstlich!

  • Kunst

    In Hotel finden sich Kunstwerke des Malers Antonio Máro aus Peru und Jaschi Klein aus Hamburg.

  • Kids & Grown ups

    Ja. Es werden Familien-Arrangements angeboten.

  • 🦴

    Ja, gegen eine Gebühr von 50 Euro pro Nacht pro Hund.