Stimmungsvoll

Die meist großformatigen Arbeiten von Gisela Krohn berührten mich bei meinem Besuch in ihrem Atelier auf dem malerischen Gut Deixlfurt sehr. Sie schafft es, Sujets, die eigentlich nach Kitsch schreien, so gekonnt - durch interessante Brüche, Verfremdungen, Verpixelungen oder Spuren von Neonfarben – darzustellen, dass ich mich sofort in ihre Bilder und ihr Talent verliebt habe. Mit einer grandiosen perspektivischen Tiefe und einem so besonderen Licht- und Schattenspiel transformieren sich Seerosenteiche, Sonnenuntergänge und Alleen zu spannenden, modernen Motiven.

Katharina Henkel - Kunsthistorikerin über Gisela Krohn:

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Wenn auch Fotografien die Grundlage ihrer Gemälde und Aquarelle sind, ist der dargestellte Landschaftsausschnitt nie lokalisier- oder benennbar. Ebenso ist keines ihrer Bilder ein naturalistisches Abbild der vorgefundenen Motive, sondern gibt Realität stets abstrahiert wieder. Die Künstlerin schafft Werke, in denen Realität mit Imagination verwoben ist.

Sich in Krohns' Malerei gedanklich zu verlieren, geschieht leicht, da die Motive vertraut sind. Die Betrachter*innen stehen stets dicht am Bildgeschehen, werden gleichsam hineingezogen. Dadurch verstärkt, gehen – je nach Erlebnisschatz und Seherfahrung – höchst individuelle Gedankenräume auf oder es werden Assoziationen geweckt. Geräusche der dargestellten Landschaft werden beinahe greifbar: Aus dem Verborgenen dringt das vermeintliche Rauschen der Blätter, Knacken der Äste, Rascheln der Waldbewohner im Unterholz oder Zwitschern der Vögel im Blattwerk der Bäume. Es öffnet sich ein Gefühlsraum, der zunächst sehr positiv besetzt ist. Idylle pur? Die imaginierten Eindrücke werden erst Augenblicke später durch das Erkennen der die Bilder begleitenden Momente von Melancholie und/oder Bedrohung überschattet.

Zum Thema Wölfe und Wildtiere ....

Wenn Gisela Krohns Bilder auch leiser erscheinen, sind sie auf den zweiten Blick innerlich aufrührend, denn sie versuchen, die Betrachter*innen zu einer Haltung in der Diskussion über das Leben der Wölfe in engerer Nachbarschaft zum Menschen zu bewegen. Durch den dünnen Farbauftrag hervorgerufen, wirken sie wie durch ein Filter betrachtet und sehr fragil. Es stellt sich der Effekt ein, als könnten die Tiere im nächsten Moment – im doppelten Sinne – verschwinden. Und auch die ihnen innewohnende dunkle Atmosphäre lässt ahnen, in welche Richtung die Entscheidung vielerorts wohl getroffen wird.

Gisela Krohn über ihre Arbeit

"Die Auseinandersetzung mit der Landschaft ist immer auch ein Blick auf sich selbst und seiner Beziehung zu der Welt. Ein visuelles Echo in denen die Grenzen von Erfundenem und Gesehenem verschwimmen."

"Meine Bilder sind überwiegend großformatig und eröffnen, so ist es mein Anliegen, neue Räume und Perspektiven auf verschiedenen Ebenen. Das Licht und der Rhythmus der Farben sind meine Instrumente, so löst sich immer wieder auch die Räumlichkeit auf und sorgt für Verunsicherung. Gelungen ist ein Bild, wenn es einen abstrakten Raum in der Nähe und ein landschaftsarchitektonisches Gebilde in der Weite bildet."